„DAS IST MEIN EHEMANN.“

In Irland und auch den USA wurde erst kürzlich die gleichgeschlechtliche Ehe in allen Staaten anerkannt. Vor wenigen Tagen hat Mozambik davon abgesehen, Homosexualität unter Strafe zu stellen. Die Welt befindet sich im Wandel – einem sehr wichtigen Wandel, und auch in Deutschland gilt es noch ein paar Steine auf dem Weg zur Gleichberechtigung in den Straßengraben zu rollen. Denn #GayIsOk!

Wir freuen uns, euch heute einen Gastbeitrag von Andreas Müller von der Zeitschrift Blu zu präsentieren, der seine Sicht zur gleichberechtigten Ehe in Deutschland erzählt:

Vor einigen Wochen heiratete ein Bekannter von mir seinen Freund. Er heiratete. So richtig. Nicht (nur) als Verwaltungsakt für die Steuererklärung. Es ist keine eingetragene Lebenspartnerschaft, sondern eine Ehe. Wow. Natürlich lebt besagter Bekannter in Kalifornien, wo inzwischen „Marriage Equality“ herrscht, wo bei einer Eheschließung das Geschlecht der Brautleute keine Rolle mehr spielt.

Es war die erste Ehe dieser Art in meinem Bekanntenkreis und ich gehe davon aus, dass es langfristig sicher nicht die letzte sein wird. Und ich wurde etwas nachdenklich. Ich selbst bin Jahrgang 1970, bin in einer Zeit aufgewachsen, in der es stetig aufwärtsging mit den Rechten Homosexueller, in der der § 175 gestrichen wurde und in der es nach langem Kampf – oh Wunder – sogar irgendwann die Möglichkeit zur eingetragenen Lebenspartnerschaft gab. Was mich nachdenklich machte, war die Tatsache, dass ich mich sehr gut an meine eigenen „bewegten“ Zeiten in den 80ern und frühen 90ern zurückerinnere – und ich mich daran erinnere, dass wir uns damals ganz deutlich außerhalb der konservativ-bürgerlichen Lebensnormen selbst definierten. Wir waren bewusst „queer“, wir gehörten absichtlich nicht dazu, was enorm befreiend war, denn wieso sollten wir althergebrachten Moralvorstellungen genügen, wenn diejenigen, von denen diese Moralvorstellungen kamen, uns sowieso nicht akzeptierten? Wenn wir uns per Definition außerhalb gültiger Sexualmoral bewegten, wer wollte uns dann noch Vorschriften machen? Schließlich können wir als selbst definierte Außenseiter der Gesellschaft die lange Nase zeigen, wenn wir ihr unsere offenen Partnerschaften, unsere Darkrooms, unsere Saunen und Cruising-Areas präsentieren und sagen: „Ihr wolltet es nicht anders.“

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Ist das Recht auf die Institution „Ehe“ nicht der erste Schritt zu einer Selbstunterwerfung? Wenn wir das Recht auf Ehe fordern, geben wir dann nicht klein bei und kapitulieren? Sind wir dann nicht irgendwann auch plötzlich Schwiegersöhne, haben Schwiegermütter und werden gegebenenfalls gar zu Ehebrechern? Wir könnten uns nicht einfach trennen, sondern müssen uns scheiden lassen! Wie das schon klingt!

All diese Gedanken hatte ich. Und wie das so oft ist, drang da plötzlich noch eine andere Stimme an mein inneres Ohr. Eine die mich beschimpfte. Die mir zurief, was ich mir eigentlich dabei erlaube, wenn ich es wage, eine Ehe so zu definieren. Schließlich ist es auch heute immer noch jedem Ehepaar selbst überlassen, wie es seine eheliche Partnerschaft ausgestaltet und welche Werte es lebt. Niemand wird dazu gezwungen, mit der Institution der Ehe auch all die Moralvorstellungen zu verbinden, die das Wort mit sich bringt, nur weil es seit Jahrtausenden von selbst ernannten Moralinstanzen verschiedenster Art damit befrachtet wird.

„Das ist mein Ehemann.“ Eigentlich geht es bei der ganzen Sache ausschließlich um das Privileg, diesen Satz aussprechen zu dürfen, denn mit diesem Satz ist alles gesagt, unmissverständlich. Bei der Bank, im Hotel, auf dem Amt – diesen Satz versteht jeder und ihm ist nichts hinzuzufügen. Wenn jemand ein Problem damit hat, dann ist es ausschließlich SEIN Problem und nicht meins. Und das ist eigentlich alles, was wir wollen. Wir wollen uns nicht erklären müssen, wir wollen keine verschwurbelten Begrifflichkeiten erläutern, wir wollen einfach nur das Recht haben, diesen Satz zu sagen und genau so behandelt zu werden wie jedes andere Paar auch, ohne Privilegien.

Und je mehr ich darüber nachdachte, umso wütender wurde ich auf mich selbst, wie ich denn (zugegebenermaßen nur kurz) tatsächlich daran zweifeln konnte, dass es verdammt noch mal nicht egal ist, ob man verheiratet ist oder verlebenspartnert. Gleiches Recht für alle bedeutet, dass es scheißegal ist, ob sich Mutti oder sonst wer damit unwohl fühlt und ob der Klerus Zeter und Mordio schreit. Das Recht, all denen ein „Das ist mein Ehemann!“ vor den Latz knallen zu können, damit sie endlich den Mund halten, ist es wert, darüber nachdenken zu müssen, wie man ganz persönlich seine Ehe für sich definiert. Dafür riskiere ich sogar den Deal mit der Schwiegermutter.

Drei Düfte. Drei Geschichten.

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Death and Decay ist eine optimistische Symbiose aus Schönheit und Vergänglichkeit. Lush-Mitbegründer Mark Constantine und sein Sohn kreierten diesen meditativen Duft, als sie nach einem schweren Jahr den Tod eines geliebten Menschen verkraften mussten. Der Tod bewegt alle Menschen und scheint so ungreifbar fern. Den einen beruhigt er, der andere hält die Unruhe im Gedanken an den Tod nicht aus. Man stelle sich eine Blüte vor in voller Pracht, unvergleichlich schön. Doch ebenso folgt ihr Death_kleinunausweichlicher Verfall. Dies vereint das Parfüm mit seinem reinen Lilienduft und einer scharfen Kopfnote aus Indol. Der Duft schenkt die Gelassenheit, das Leben und den eigenen Weg zu akzeptieren und voller Optimismus zu genießen.

“Es gibt schlimmere Dinge als den Tod. Wer einmal einen Abend mit einem Versicherungsvertreter verbracht hat, weiß genau, was ich meine.” – Woody Allen.


Kerbside Violet ist ein lieblicher Veilchenduft, der genau wie sein Namensgeber nicht unterschätzt werden sollte. Mark begeistern auf seinem Heimweg immer wieder kleine Veilchen, die sich ihren Weg am Bordstein entlang oder durch harte Asphaltspalten bahnen. Zarte Pflänzchen mit einem blumigen Duft, die es schaffen im Großstadtdschungel zu gedeihen und zu überleben. Aber so schnell wie sie unsere Aufmerksamkeit fesseln, so Kerbside_kleinschnell sind sie kurz darauf wieder vergessen. Ganz ähnlich, wie es uns auch so oft im Alltag mit Mitmenschen passiert. So kraftvoll und vergänglich diese kleinen Pionierpflanzen und unsere flüchtigen Bekanntschaften auch sind, so intensiv sollte man sie wertschätzen.

Kleine Momente können manchmal Großes bewegen.


All Good Things beschreibt die unbeschwerte Zuversicht, wenn sich die Wege zweier Menschen zwar schmerzvoll trennen, aber dabei immer auch eine Tür zu Neuem aufstoßen. Menschen treten in unser Leben und verlassen es wieder. Beziehungen, die zu Ende gehen, bringen neben Wehmut aber auch Inspiration und neue Ideen mit sich. Die Erinnerungen an gemeinsame Momente und auch Erinnerungsstücke wie Fotos AllGood_klein bleiben, prägen und bringen uns ein Stück weiter.

Der Duft zu diesem Gefühl ist unwiderstehlich und chaotisch zugleich. Wie eine Wolke aus Zuckerwatte, die auf scharfem Pfeffer gebettet ist und von sinnlicher Rose gekrönt wird mit einem Hauch Glitzer für den funkelnden Neubeginn. Feiere den Neuanfang und freue dich auf neue Perspektiven.


Entdecke jetzt diese und noch weitere Gorilla Perfumes online oder schnuppere dich in deinem Lieblingsshop durchs Sortiment.

Auflösung unseres Frühlingsrätsels

Wir hoffen, unser Frühlingsrätsel hat euch so großen Spaß gemacht wie uns!

Um euch nicht weiter auf die Folter zu spannen, lösen wir die sieben Rätsel auf: Gesucht wurden Lilie, Rose, Veilchen, Dahlie, Jasmin, Petersilie und Lavendel.

Rätsellösung

Die glückliche Gewinnerin wurde bereits ausgelost und benachrichtigt.

Wir bedanken uns aber auch ganz herzlich bei allen anderen, die so fleißig mitgelesen und gerätselt haben. Zumindest eines hat jeder von euch hoffentlich gewonnen: Lust auf den Frühling mitsamt seinen Düften.

Kapitel 7

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Das Abenteuer der beiden neigt sich langsam dem Ende entgegen, doch Hoppity Poppity und Bubblegrub sind noch viel zu aufgedreht, um in ihren heimischen Gefilden zur Ruhe zu finden.

„Ich hab da eine letzte Blume für dich, an der ich immer dann schnuppere, wenn ich abends nicht einschlafen kann“, erklärt Hoppity. Er hüpft hinüber zu einem ausladenden Busch mit länglichen, lilafarbenen Blüten. „Sie duftet mild und klar, ein bisschen nach Kräutern, aber dennoch wie eine richtige Blume. Und das Beste an ihr ist, dass man davon … ganz entspannt … und schläfrig … wird“, gähnt er. Auch bei Bubblegrub setzt die beruhigende Wirkung der Pflanze schon ein und seine Augenlider werden ganz schwer.

„Das stimmt“, seufzt er.

„Wie merkwürdig“, bemerkt Hoppity „dass du die Wirkung der Blume auch spürst, obwohl du ja gar keine Nase hast, um daran zu riechen.“

Bubblegrub wackelt nachdenklich mit seinen Fühlern.

„Deine Fühler, natürlich! Ich habe eine Nase und kann damit riechen, du hast keine Nase. Aber du hast Fühler, die ich nicht habe, sicherlich kannst du damit die Düfte auf deine ganz eigene Art und Weise spüren“, platzt es aus Hoppity heraus.

„Mh…“, überlegt Bubblegrub. „Vielleicht haben meine Fühler auch deshalb immer so gekribbelt, wenn ich in der Nähe von den Blumen war. Juchuu, dann kann ich also doch riechen! Eben einfach so, wie Raupen riechen, ein bisschen anders.“

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Und mit dieser fröhlichen Erkenntnis schlummerten Bubblegrub und Hoppity Poppity glücklich und von ihrem Abenteuer erschöpft ein. Und welche Blume hat ihnen beim Einschlafen geholfen? In unserem heutigen Tweet findest du dafür einen weiteren Hinweis.

 

Des Rätsels Lösung

Wenn du das kleine Frühlingsabenteuer gemeinsam mit Bubblegrub und Hoppity Poppity durchlebt hast, ist es jetzt an der Zeit, dein eigenes Frühlingsabenteuer zu starten!

Hast du einen grünen Daumen bewiesen und aufmerksam gelesen? Dann schicke uns die Namen der gesuchten sieben Pflanzen per E-Mail an gewinnspiel@lush.de

Einsendeschluss ist Ostermontag, der 06.04.2015 um 24:00 Uhr. Der oder die glückliche Gewinner/in erhält ein Frühlingspaket mit drei ganz besonderen Düften. Schon am Dienstag erfolgt die zufällige Gewinnauslosung und die Benachrichtigung an den/die Gewinner/in per E-Mail.

Viel Glück und frohe Ostern!

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Teilnahmebedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die mindestens das 14. Lebensjahr vollendet haben. Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen zur Teilnahme die Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters.
Lush Mitarbeiter sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich.

Kapitel 6

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Die aufregende Reise vom nasenlosen Bubblegrub und seinem schnuppernden Freund Hoppity Poppity zieht sich nun schon eine Weile hin. Nachdem Bubblegrub seinen Hunger an den bunten Blumen stillen konnte, beginnt auch Hoppitys Magen langsam nach Aufmerksamkeit zu verlangen.

„Was fressen denn Hasen normalerweise, magst du auch Blumen?“ fragt Bubblegrub.

„Ach ich mag alles Mögliche, am liebsten saftig grüne Blätter und Stängel und buntes Gemüse in allen Formen und Größen“, schwärmt Hoppity. „Aber hören wir auf über Futter zu sprechen, hier ist gerade weit und breit nur langweilige, trockene Wiese zu sehen, kein Acker oder vielleicht ein nettes Kräuterbeet.“

Bubblegrub hört seinem hungrigen Freund schon gar nicht mehr zu, sondern blieb vor einem kleinen Strauch mit gekräuselten grünen Blüten stehen. „Was ist denn das für eine interessante Blume?“ ruft er Hoppity hinterher.

Hoppity blickt kurz auf, hält seine Nase in die Luft und springt so schnell an Bubblegrub vorbei, dass er ihn fast umrennt. „Das ist keine Blume, das ist Futter!“ freut er sich und fängt auch schon an, die grünen Stängel zu verputzen.

„Dein Futter sieht auch fast aus wie eine Blume, duftet es denn auch so schön?“

„Naja, es riecht schon unverkennbar frisch, herb und grün, aber nicht so süß wie eine echte Blume und vor allem duftet es KÖSTLICH!“

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Zugegeben, diesmal ist es keine Blume, aber hast du eine Idee, was Hoppity Poppity hier das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt? Kleiner Tipp: Unsere Pinnwand über Seifen könnte dir einen zusätzlichen Hinweis liefern, hier geht es zu unserem Pinterest-Profil.

Morgen steht auch schon das letzte Kapitel unserer beiden Abenteurer an, also bleib am Ball und sichere dir morgen an dieser Stelle deine Gewinnchance!

Kapitel 5

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Nachdem sich Bubblegrub an den saftigen Blüten satt gefuttert hat, wandern die beiden weiter an bunten Blumenfeldern und Sträuchern vorbei. Die Luft wird nach und nach von einem exotischen, weichen Duft durchtränkt, der sich kaum merklich über das ganze Feld legt.

„Weißt du, was ich mir sehnlichst wünsche?“ fragt Hoppity Poppity ganz enthusiastisch seinen Begleiter. „Eine Freundin! Also mit dir hier über die Felder und Wiesen zu hoppeln ist auch super, aber so eine Hasenfreundin im Frühling wäre klasse, mit der ich über die Felder toben und kuscheln kann.“ Dabei springt der Hase aufgeregt von einer Seite zur anderen und schaut ganz verliebt in der Gegend umher.

„Sicher läuft dir bald eine über den Weg, in dich kann man sich ja nur verlieben!“ antwortet Bubblegrub. Plötzlich bleibt er stehen und schaut auf einen Busch, an dem viele kleine weiße Blüten erstrahlen. „Oh wie niedlich, sieh nur Hoppity, sind die nicht hübsch? Sie sind zwar nicht so bunt wie die anderen Blumen, die wir bisher gesehen haben, aber sie sehen trotzdem ganz besonders aus.“

Hoppity hüpft näher an den Busch heran und stellt fest: „Und genau diese Blumen sorgen auch für den süßen Duft, der mir schon die ganze Zeit in der Nase hängt! Sie riechen ganz intensiv blumig nach Urlaub und Sonne.“

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Weißt du, welche kleine Blüte nicht nur so bezaubernd duftet, sondern auch Hoppitys Frühlingsgefühle erwachen lässt? Einen weiteren Hinweis liefert dir vielleicht auch unser heutiger Instagram-Post.

Kapitel 4

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Nach der Aufregung in der verlassenen Scheune haben die zwei das Tageslicht wiedergefunden und schon fesselt ein Blumenmeer aus verschiedenfarbigen, großen Blüten Bubblegrubs Aufmerksamkeit.

„Mhhh … wie riesig und rund diese Blüten sind, schau nur! Oh, und sie sehen so saftig und lecker aus, am liebsten würde ich den langen Stängel da hinaufkriechen und ein paar davon verputzen“, gesteht er. „Duftet die Blume auch so beeindruckend, wie sie aussieht?“

Hoppity Poppity hüpft näher heran und beginnt zu schnuppern. Er hoppelt einmal um die Blume herum, springt dann hoch zur Blüte und schnuppert wieder. Resigniert gibt er schließlich auf: „Diese Blume duftet irgendwie nach gar nichts.“

„Mnacht mnichts“, nuschelt Bubblegrub, der mittlerweile oben auf der Blüte sitzt. „Dafür schmeckt sie super!“

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Welche große, runde Blüte hat Bubblegrub hier zum Fressen gern? Einen Hinweis gibt dir heute unser limitiertes Osterfuroshiki The Hungry Caterpillar.

Das Abenteuer der beiden läuft noch drei weitere Kapitel, dann ist der bunte Strauß vollständig. Also: Weiterlesen nicht vergessen.