Am heutigen Mittwoch ist internationaler Tag der Umwelt – Grund genug für LUSH eine deutschlandweite Kampagne zur Vermeidung von Plastikmüll zu starten.
Laut Statistik hat jeder von uns im Jahre 2010 583 kg Müll erzeugt – in erster Linie Haushaltsmüll. Von all dem Abfall werden meist nur 45% recycelt und nur 17% kompostiert. Der Rest wird einfach verbrannt, wodurch Schadstoffe in die Luft gelangen und über Umwege auch in unsere Nahrungskette.
Angesichts solcher Zahlen verdreht sich uns schon ein wenig der Magen. Daher versuchen wir bei LUSH durch Innovationen und optimales Recycling den Stoffkreislauf zu schließen und Abfall zu vermindern. Dazu gehört, dass der gesamte organische Müll unserer Manufaktur in England kompostiert wird, unsere Kunststoffverpackungen recycelt werden und Produkte, die man noch wunder
bar verwenden, aber nicht mehr verkaufen kann, an lokale gemeinnützige Organisationen gespendet werden.
Zudem entwickelten die LUSH-Gründungsmitglieder um Mark Constantine schon vor 18 Jahren feste Produkte, die komplett ohne Verpackung auskommen. Diese nackten Produkte machen heute ca. 38% unseres Standardsortiments aus – hierzu zählen feste Shampoos, Seife, Massagebars, Schaumbäder oder auch Toothy Tabs.
Und wenn’s dann doch mal Verpackung sein muss, zum Beispiel um ein Geschenk einzupacken, haben wir uns auch eine umweltfreundliche Alternative ausgedacht bzw. dazu inspirieren lassen. Die Rede ist von unseren wunderbaren Furoshikis.
In Japan sind diese Tücher schon lange Tradition: Geschenke, Einkäufe und andere Habseligkeiten werden dort in kunstvoll verknoteten Tüchern verstaut und transportiert. Unsere selbst entworfenen Furoshiki-Tücher werden entweder aus Bio-Baumwolle oder aus recycelten 500ml LUSH-Flaschen hergestellt. Zudem haben wir auch echte Vintage-Tücher (Second Hand) im Sortiment.
Die restlichen Produkte werden in 100% recyceltem Plastikmaterial in Form von Pötten aus Polypropylen und Flaschen aus PET abgefüllt. Seit einem Jahr gibt es auch das LUSH Pfand in Deutschland. Mit dieser Aktion wollen wir euch auffordern, Teil des Recycling-Zyklus von LUSH zu werden. Bringt einfach fünf saubere
LUSH-Pötte in einen Shop zurück und ihr erhaltet eine frische Maske gratis. Den zurückgebrachten LUSH-Pötten hauchen wir dann ein zweites Leben ein. Unser aktuellstes Beispiel ist die LUSH Box. Sie ist aus unseren recycelten Polypropylen-Verpackungen entstanden und ist ab sofort in den Shops erhältlich.
Während der dreiwöchigen Kampagne arbeiten wir auch erneut mit der Surfrider Foundation Europe zusammen, die sich seit über 20 Jahren für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Meere, Wellen und Küsten einsetzt. Der europäische Verein kämpft beispielsweise nunmehr seit 17 Jahren im Rahmen der „Ocean Initiatives“-Aktionen gemeinsam mit tausenden von Freiwilligen gegen Meeresabfall. Denn leider ist das Meer mittlerweile zu unserer größten Müllkippe geworden. Von den 100 Millionen Tonnen Plastik, die jedes Jahr produziert werden, landen nahezu 10% in den Meeren.
Dies muss ein Ende haben und jeder einzelne kann dazu beitragen. Dabei muss man gar nicht großartig das eigene Leben auf den Kopf stellen - wie so oft kommt es auch hier auf die kleinen Dinge an.
Hier unsere TOP 8, um im Alltag einfach und schnell der Umwelt etwas Gutes zu tun:
1. Greift beim Einkaufen zu unverpackten Produkten – Dies gilt nicht nur für nackte Kosmetikprodukte wie unsere nackten Badekugeln oder Massagebars, sondern auch für die Obst- und Gemüsetheke im Supermarkt eures Vertrauens. Leider sind Gurke und Co. oftmals doppelt und dreifach in unnötigem Plastik eingeschweißt.
2. Öfter mit Bus und Bahn fahren, oder noch besser, sich auf das Fahrrad schwingen – eben kurz zur Post um die Ecke oder zum Supermarkt ein paar Straßen weiter? Ganz oft können kurze (oder auch gerne längere) Strecken bequem, schnell und umweltfreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder gar mit dem eigenen Drahtesel erreicht werden. Mutter Natur sagt danke und dein Körper freut sich auch über die Bewegung – so sparst du nebenbei auch die Monatsgebühr für’s Fitness Studio 
3. Recycelte und recycelbare Materialien benutzen – Achtet beim Einkauf stets darauf, dass Verpackungsmaterialien etc. recycelbar sind oder sogar schon einen Recyclingzyklus durchlaufen haben.
4. “Da geht mir ein Lichtlein auf!” – Licht aus? Rechner und Co. ausgeschaltet? Warum überall in der Wohnung das Licht brennen lassen und Elektrogeräte laufen lassen, die man gar nicht benutzt?! Steckdosenleisten helfen dir Gerätschaften komplett auszuschalten, damit sie nicht im Stand-By Modus noch weiter Strom beziehen. Da freut sich nicht nur Mutter Natur, sondern auch dein Portemonnaie.
5. Duscht zu zweit - und spart Wasser
Es gibt viele Wege den Wasserverbrauch einzudämmen. Hier nur ein paar Ideen: Teil beim nächsten Mal deine Badewanne einfach mit deinem Herzblatt. Anschließend kannst du dein LUSH-Badewasser auch zum Blumen gießen verwenden. Stell beim Duschen stets das Wasser aus, wenn du dich einseifst etc. Lieber einen Tag länger warten und dann die Waschmaschine anstellen, als eine halb leere Ladung zu waschen…
6. Wiederverwenden – Viele Alltagsdinge kann man einfach zweckentfremden und weiterverwenden. Benutz z.B. unsere Black Pots als Pflanzentöpfe oder um anderen Krimskrams zu sortieren.
7. Reduzieren – Vermeide Plastiktüten und nimm lieber beim Shoppen einen umweltfreundlichen Jutebeutel mit – Sieht eh schicker aus!
8. Vegetarische/ vegane Ernährung – Fleisch- oder Tierprodukte sind eine Verschwendung von Ressourcen und Umweltverschmutzung in ganz großem Stil. Die Nutztierindustrie verursacht mit 18 % mehr Emissionen als der globale Verkehr. Sie ist verantwortlich für 37% der globalen Methan-Emissionen, 9% des Treibhausgases CO2 und 65% der Stickoxide – einem Gas, das ein 300-fach größere Auswirkung auf die globale Erwärmung hat, als CO2.
Für viele ist eine vegetarische oder vegane Ernährung jedoch unvorstellbar. Dabei würdet ihr der Umwelt schon einen ganz großen Gefallen tun, wenn ihr öfter Mal auf Fleisch verzichten würdet. Legt doch pro Woche 2-3 vegetarische/ vegane Tage ein und testet neue leckere Rezepte. Ihr werdet sehen, auch eure Gesundheit profitiert davon!
Wie ihr an den 8 Tipps seht, ist es gar nicht so schwer im Alltag ein wenig auf die Umwelt zu achten. Probiert’s einfach selber mal aus und denkt dran: Jeder Tag sollte Tag der Umwelt sein!