Ein olfaktorisches Erlebnis

Gorilla11Letzte Woche wurde in London ein ganz besonderer Lush Shop eröffnet. Hier gibt es weder Badebomben noch Seifen zu kaufen, dafür die wunderbarste Auswahl (fast) aller Parfüms, die es jemals bei Lush gab – und vielleicht bald noch geben wird.

Marja hat den kleinen, gemütlichen Shop in Londons Upper Street in Islington besucht und mit dem Shopmanager Jon und dem selbsternannten „Olfaktorialist“ Edward über den Duft des Sommers und die Vergänglichkeit gesprochen. Dabei hat sie auch herausgefunden, wie man die Nase wieder frei bekommt, wenn man zu viele Düfte auf einmal geschnuppert hat.

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Hier seht ihr Shopmanager Jon vor unseren multidimensionalen Düften.

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Edward hat bisher im Lush Shop Waterloo Station gearbeitet, aber ihm war sehr schnell klar, dass seine größte Leidenschaft den Parfüms gilt. Er liebt die hochwertigen, entspannenden Öle, die darin stecken, denn so hat er fast immer richtig gute Laune. Ein bisschen wie Aromatherapie eben.

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Man soll ganz sensibel und aufmerksam sein, wenn man olfaktorische Eindrücke wiedergibt. Die Worte holzig, frisch und blumig findet Edward viel zu weitläufig und ungenau und beschreibt deshalb sogar, in welchem Stadium die Lilie ist, nach dem Death and Decay so intensiv duftet.

Sein Sommerduft ist auf jeden Fall Sun, weil es genau den erhebenden Duft einer süßen, saftigen und sonnenverwöhnten Orange auf die Haut sprenkelt und „eine Oase in der Wüste“ ist.

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Wenn Edward selbst zu viele Düfte in der Nase hat und sein Geruchssinn dadurch schwächer wird, dann sucht er sich einen sehr gegensätzlichen Duft und schnuppert daran. So kann man das übrigens auch in den Lush Shops machen, wenn man eine Vanille-Nase hat, einfach mal eine Mütze voll Big Blue nehmen und schon sind die Atemwege geklärt und neutralisiert.

Während des Besuchs in diesem besonderen Lush Shop wird man von inspirierender Musik begleitet. Wie zum Beispiel von Simon and Garfunkel – und wer sich in die Musik verliebt, kann sie ganz stilecht als Schallplatte mit nach Hause nehmen.

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Die Möbel sind Spezialanfertigungen aus Altholz und Vintage aus Second Hand und obwohl sie bunt zusammengewürfelt sind, fügen sie sich perfekt zueinander. Die Geschichten dieser Möbel sind fast genauso ereignisreich und tiefgründig wie die Hintergrundgeschichten unserer Parfüms.

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Auf diesem wunderschönen Schränkchen stehen die „Survivers“: Diese besondere Ecke im Shop hat die gleiche Anziehungskraft wie ein offener Kamin in einem großen Zimmer – hier gehen die Leute zu allererst hin.

Jons Lieblingsduft ist Dear John, den Lush Gründer Mark Constantin aus Erinnerungen an seinen Vater kreiert hat,  welcher die Familie verließ, als Mark gerade mal 2 Jahre alt war.

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An seinem 60. Geburtstag machte ein guter Freund Marks seinen Vater in Südafrika ausfindig und es kam zu einem sehr emotionalen Wiedersehen. Nach 6 Wochen verstarb der Vater jedoch plötzlich. Mark machte daraufhin einen letzten Spaziergang durch den Garten seines Vaters, in dem der Zitronenbaum in voller Blüte stand und unter der afrikanischen Sonne sein volles Aroma entfaltete – daraus musste Mark einfach ein Parfüm machen! Sonnig und stark, so duftet „Dad’s Garden – Lemon Tree“.

Simon, unser 2. Parfümeur bei Lush und gleichzeitig Marks Sohn, fand die Idee ganz wunderbar und aus Dankbarkeit und als Aufmunterung kreierte er auch einen Duft, den er „Dad’s Garden – Chamomille and Honey Suckle“ nannte. Natürlich meint er hier Marks eigenen Garten. Der intensive Duft der Kamille abgerundet mit Geißblatt, inspirierte ihn zu diesem eleganten Parfüm, dass einem Mut und Motivation verleiht, dass das Leben weitergeht.

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Im riesige Lilienstrauß in der Mitte des Raumes sind auch ein paar verblühte Blätter – Jon hat sie absichtlich stehen lassen um die Vergänglichkeit zu zeigen. „Blumen sterben, aber neue öffnen sich“.

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Born To Be Free

Born To Be Free

Delfine in Gefangenschaft zahlen einen hohen Preis für unser Vergnügen.

Aktuell gibt es deutschlandweit noch zwei Delfinarien, wo diese intelligenten und faszinierenden Tiere der trostlosen Enge von Betonwänden, dem ununterbrochenem Brummen der Aquarienpumpen sowie den Händen und Blicken neugieriger Zuschauer ausgesetzt sind.

Gemeinsam mit animal public e. V. setzen wir uns für sie ein. Gib ihnen auch deinen Stimme und unterschreibe in einem der deutschen Lush Shops unsere Petition zur Schließung der beiden letzten Delfinarien in Deutschland.

Erfahren auf unserer Website noch mehr über die traurigen Hintergründe und was du selbst noch für diese hochentwickelten Tiere tun kannst.

L’Eroica Britannia – Fahrradtour für Helden

Unsere beiden Lush Mitarbeiter Benjamin und Carla haben sich für eine Hommage an das umweltfreundlichste aller Fortbewegungsmittel gemeinsam mit anderen Lushies in England auf historische Räder geschwungen.

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Wer sich jemals auf Blogs getummelt hat, die sich mit Fixies und Fahrradkult(ur)beschäftigen, wird sich auf dem Festivalgelände der L’Eroica vorkommen, als Blog1müsste man nur nach England reisen, um diese nostalgische Patchworkwelt wirklich betreten zu können. Als wir nach einer sehr kurzen Nacht im Hotel gegen Mittag in Bakewell ankamen, waren neben den etwa 2 000 Teilnehmern der Tour schon alle Bewohner der Stadt auf den Beinen, die sich mit ihrem historischen, und ein wenig geliehenem, Retroglanz für die L’Eroica aufgehübscht hatte. Auf dem Festivalgelände gab es alles, was das ästhetizistische Radlerherz begehrt: Retroräder, echte alte Drahtesel, Accessoires, aber auch Fahrradkunst und stilechte Kopfbedeckungen aller Art.

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Inmitten all dessen ein riesiges Lush-Zelt, in dem man nicht nur Produkte kaufen, sondern sich auf dem Smoothie-Bike einen Smoothie erradeln, im Spa eine Massage genießen und sich von den anwesenden Haarspezialisten die Frisur richten lassen konnte. Zudem waren zwei Mitarbeiter aus der Lush-Kitchen anwesend, die im Laufe des Tages verschiedene Produkte herstellten, welche die Besucher dann selbst abfüllen oder in ihre endgültige Badekugelform bringen konnten – alles ganz im Geiste des Festivals, ohne dafür zu bezahlen.

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Tag 2

Nachdem wir um 6 Uhr aufgestanden waren, ging es um 9 Uhr mit unseren geliehenen, aber echt alten, Rädern und den neuen Lush-Trikots endlich an den Start. Das Lush-Team bestand, neben uns beiden Gästen, aus 8 englischen Lush-Mitarbeitern aus den unterschiedlichsten Bereichen. Der verrückteste der Gruppe war vermutlich ein Kollege aus Manchester, der sich vorgenommen hatte, die Tour auf seinem Fixie ohne Bremsen zu bewältigen, immerhin 55 Meilen, also etwa 88,5 km.

Wir waren bereits vorgewarnt, dass die ersten 7 Meilen eine Steigung von 10% haben und ziemlich heftig werden würden. Allerdings hatten wir vorab offenbar genug trainiert, so dass wir bei etwa 20 Grad und nahezu wolkenlosen Himmel vor allem die unglaublich schöne, englische Landschaft genießen konnten. An der ersten Etappe wurden wir dann auch erst einmal mit Bier und Snacks empfangen, was zu den ganz speziellen Eigenheiten einer Vintage-Tour gehört.

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Das italienische Original der L’Eroica in Chianti (Toskana) wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um die typischen “strade bianche”, also die weißen Schotterpisten der Region vor der Asphaltierung zu bewahren. Entsprechend findet auch die L’Eroica Britannia nicht auf Straßen, sondern vor allem auf Schotterpisten, Waldwegen und ähnlichem Terrain statt, so dass sich auch hier auf dem Weg zu den nächsten Etappen immer mehr Radfahrer erst einmal ans Flicken ihrer Reifen machen mussten. Unserem Team blieb das zum Glück erspart, aber dennoch wurde sehr bald klar, dass es mit den ersten Steigungen längst nicht getan war. Unser Fixiefahrer war zwar stets der erste, wenn andere schon absteigen und schieben mussten, dafür musste er dann bei den Talfahrten kapitulieren.

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Im letzten Drittel stellte sich leider heraus, dass wir die Zeit sehr knapp kalkuliert hatten, die uns bis zum Heimflug blieb, so dass wir uns von unserem Team trennen und vorausfahren mussten. Auf diese Weise mussten wir zwar den Schmerz, den die letzten Ansteigungen vor dem Ziel bereiteten, heroisch ignorieren und haben den gemeinsamen Zieleinlauf verpasst, aber dennoch war es eine unglaublich tolle Erfahrung, auf der L’Eroica dabeigewesen zu sein und Lush noch einmal ganz neu, von der britischen Seite, kennenzulernen.

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Dreifach gut: Der New Charity Pot

Hast du gewusst, dass in unserem New Charity Pot ganze sieben Inhaltsstoffe stecken, die wir aus SLush Fund (Sustainable Lush) Projekten gewinnen?

Das macht unseren neuen Spendentopf sogar dreifach gut! Der Nachfolger unserer beliebten “Nächstenliebe” Lotion unterstützt über die SLush Fund Projekte unsere Zulieferer, die die Inhaltsstoffe produzieren. Gleichzeitig hilft er den vielen kleinen Graswurzelprojekten und gemeinnützigen Vereinen, die unter anderem auf dem Deckel abgebildet sind und an die der gesamte Verkaufserlös dieses Produktes fließt. Und nicht zuletzt pflegt er die Haut mit wertvollen Ölen und feuchtigkeitsspendender Kakaobutter wunderbar zart und geschmeidig. Für eine gute Tat zwischendurch gibt es die Lotion übrigens auch als 10ml Minigröße – ideal zum Verschenken.

Im Video erfährst du noch mehr Hintergründe und interessante Einblicke in unseren wunderbaren neuen Spendentopf. Viel Spaß beim Schauen!

Pfleg deine Füße glücklich

i-love-spaIn dieser Woche geben wir das Wort an Bloggerin Jenny von I Love Spa. Sie erzählt euch, wie sie ihre trägen Frühlingstreter in glückliche Sommerfüße verwandelt.

Achtung: Zur Nachahmung eindeutig empfohlen!

Der Sommer ist da! Okay, mal mehr und mal weniger, aber es ist zweifelsohne an der Zeit, sich mal wieder ein bisschen intensiver um die Füße zu kümmern, denn die werden ab sofort wieder in Flip Flops und Sandalen gesteckt und müssen deutlich mehr aushalten als in den kalten Wintermonaten.

Für das volle Happy Feet-Programm solltet ihr euch etwa 45-60 Minuten Zeit nehmen. Was ihr dazu braucht:

Eine Fußbadschüssel, Frischhaltefolie, 1-2 Handtücher und folgende 6 Produkte: Avobath, Stepping Stone, Volcano, Lemony Flutter, Fair Trade Foot Lotion und T For Toes!

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Auf geht’s!

Zuerst zerteilt ihr eine Avobath Badebombe. Das ist ein bisschen tricky. Ich habe es mit einem normalen Messer gemacht. Passt auf eure Finger auf! Ihr braucht ein Viertel der Badekugel für das perfekte Fußbad.

Füllt also eure Fußbadschüssel (ich habe eine Tubtrugwanne für Fußbäder) mit einer für euch angenehmen Wassertemperatur und macht es euch an einem Ort gemütlich, an dem ihr auch alle anderen Produkte (inklusive Frischhaltefolie) in greifbarer Nähe habt!

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Dank Avocado und Olivenöl ist dieses Fußbad extrem feuchtigkeitsspendend. Das ist bei Füßen immer eine gute Idee. Bergamotte und Zitronengras sorgen für den nötigen Frischekick. Nehmt euch für das Fußbad ruhig 15 Minuten Zeit!

Auftritt Stepping Stone!

Dieser kleine Fuß aus Meersalz und Bimsstein ist das perfekte Fußscrub. Dazu brecht ihr einfach ein bisschen was davon ab (ein Stepping Stone reicht für mehrere Fußscrubs), vermatscht es ein in euren nassen Händen, nehmt einen Fuß aus dem Wasser und fangt an, die Fußsohle damit abzurubbeln.

Wenn ihr beide Füße gepeelt habt, taucht ihr einfach wieder mit beiden Füßen in das Fußbad ein, um Stepping Stone abzuwaschen.

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Dann nehmt ihr die Füße aus dem Wasser und trocknet sie ab. Als nächstes schnappt ihr euch die Frischhaltefolie und rollt sie ein Stück weit auf dem Boden aus. Nun tragt ihr Volcano großzügig auf einem Fuß auf und packt den Fuß in Frischhaltefolie ein. Wer mag, kann über der Frischhaltefolie auch noch Socken tragen. Geschmackssache.

In dieser Maske stecken nicht nur Papaya, Kartoffeln und Nelken für babypopozarte Haut, sondern auch wieder ein bisschen Bimsstein. Wundert euch also nicht, dass hier auch wieder ein kleines Peeling mit am Start ist! Während die Maske einwirkt, werdet ihr merken, dass das eine ziemlich freshe Angelegenheit ist – perfekt für warme Sommertage also oder Tage, an denen ihr viel auf den Beinen wart!

Nach 10-15 Minuten heißt es “Wasserwechsel”! Füllt eure Fußbadschüssel mit frischem, warmem Wasser, entfernt die Folie und taucht eure Füße wieder in das Wasser.

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Ihr müsst hier mit den Händen ein bisschen nachhelfen und die Maske entfernen. Dabei habt ihr erneut einen netten Peelingeffekt.

Anschließend nehmt ihr die Füße wieder aus dem Wasser und trocknet sie gut ab. Jetzt kümmern wir uns um die Nagelhaut. Dazu nehmen wir Lemony Flutter und massieren ein bisschen davon in die Nagelhaut ein.

Für die perfekte Abschlusspflege sorgt nun die Fair Trade Foot Lotion. Dosiert sie ruhig etwas großzügiger und massiert sie so richtig ausgiebig in die Füße ein. Grüne Minze und Pfefferminze sorgen hier wieder für den nötigen Frischekick und Mandelöl und Kakaobutter für die entsprechende Pflege!

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Da man im Sommer nur ungern mit glitschigen Füßen in offene Schuhe schlüpft, müssen wir die Füße final noch ein bisschen entfetten. Dafür sorgt T for Toes mit ätherischem Teebaum- und Limettenöl.

Das Ergebnis: Sehr glückliche Füße!

Viel Spaß beim Nachmachen ♡

Jenny

 

Das Geheimnis des Rosenöls

Es folgt der zweite Teil unserer Reise in die Türkei zum Lush Lieferanten von Rosenöl, Rosenwasser und Rosen Absolue. Viel Spaß beim Lesen!

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Unsere kleine Lush Reisegruppe inmitten der Rosenfelder

Kurz nachdem wir das Firmengelände erreichten, begannen mehrere ArbeiterInnen die Säcke mit den Blütenblättern zu wiegen und in die Hallen zu bringen. Etwa vier Tonnen Rosenblüten werden für ein Kilo Rosenöl benötigt. Die Zeit ist auch ein wichtiger Faktor, denn die Blüten dürfen nicht austrocknen, sonst büßen sie an Qualität ein.

Nachdem wir das Lager durchquert hatten, erreichten wir die Destillationsanlagen.

Rosenöl

Özgur, Marketing-Manager von Sebat, mit einer großen Flasche Rosenöl

Mindestens ein Dutzend riesiger Destillationstürme standen dicht an dicht in der Halle. Die Türme waren mit Wasser und Rosen-blütenblättern gefüllt. Je näher wir an die Maschine herantraten, um-so wärmer wurde es, denn die Blütenblätter werden darin mit klarem Wasser aufgekocht. Durch ein komplexes Wasserdampf-Destillationsverfahren wird zu-nächst Rosenwasser und in einem späteren Schritt das Rosenöl hergestellt.

Rosenwasser wird übrigens nicht nur in Kosmetika, sondern auch zum Backen und für Süßigkeiten verwendet wird. Dieses zweite Einsatzgebiet des Rosenwassers durften wir bei einer kurzen Pause direkt selbst kosten, denn SEBAT stellt auch selbstgemachte Rosenmarmelade her. Das traditionelle Rezept dafür stammt von der Großmutter des aktuellen Geschäftsführers Hasan. Ihre Kochkünste hatten bereits Simon Constantine, den Sohn der beiden Lush Mitbegründer Mark und Mo Constantine, vor vielen Jahren begeistern und inspiriert. Diese Marmelade gab ihm den Anstoß zu den heute so beliebten Rose Jam (zu dt. Rosenmarmelade) Produkten, wie das Rose Jam Bubbleroon, den Ro’s Argan Body Conditioner oder das saisonal limitierte Rose Jam Duschgel.

Marmelade

Die berühmte Rosenmarmelade und ihrer Köchin Faden zusammen mit Amadea aus Holland, Marja aus Deutschland und Gloria aus Spanien (v. l.)

Der warme, lieblich-süße Duft der Rosen hat zahlreiche positive Eigenschaften auf unser Gemüt. Es hellt die Stimmung auf, öffnet das Herz und lindert Nervosität. So kann Rosenduft entweder eine neue Liebe anregen, denn er wirkt auch aphrodisierend, oder ein gebrochenes Herz und verletzte Gefühle schneller heilen.

Möglicherweise haben wir auch unsere immerwährend gute Laune während des Kurztrips dieser positiven Wirkung zu verdanken.

Wie Tobi und Marja ins Land der Rosen reisten

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„HELLO TURKEY!“ riefen wir laut, als sich die Flugzeugtür in Antalya öffnete und wir von warmen Temperaturen und viel Sonnenschein im Land des Halbmondes begrüßt wurden. Wir, das sind Blogger-Fee Marja und ich, Tobias, PR Manager von Lush. Wir bekamen die großartige Gelegenheit, nach Isparta in die Türkei zu fahren – oder wie ich sie nenne, die Stadt der Rosen. Endlich hatten wir die Möglichkeit, der Rose etwas näher zu kommen, die immerhin in mehr als 42 unserer Produkte vorkommt.

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In Isparta haben wir alles rund um die Damaszener Rose und die Herstellung von Rosenöl, Rosen-wasser, Rosen Absolue und Rosenwachs erfahren. Fast 20 000 Menschen arbeiten dort von Mai bis Juni in der Rosenverarbeitung. Die Rose ist überall präsent, auf den Feldern und auch in den meter-hohen, nachgebauten Rosenblüten in der Stadt. Wir besuchten Sebat, den weltgrößten Zulieferer für Rosenöl, -wasser und Co. Er nahm uns am nächsten Tag mit auf eine Reise durch die Geschichte und Verarbeitung der Damaszener Rose.

Wir starteten sehr früh und fuhren zu den Rosen-feldern. Warum so früh? Ganz einfach, denn die Damaszener Rose sollte nur zwischen 5:30 Uhr und 12:30 Uhr gepflückt werden. Danach wird es zu heiß, sowohl für die Pflücker als auch für die Rose, denn diese lässt sich taufrisch am besten verarbeiten.

Damask_Rose_Turkey-Photographer-Greg_Funnell_015Eine stille, fast meditative Atmosphäre, wunderbar frische Luft und Rosenfelder soweit das Auge reicht, erwarteten uns. Hasan, Geschäftsführer der Firma Sebat, zeigte uns als erstes, wie man eine Rose richtig pflückt. Man hebt sie behutsam mit zwei Fingern unter der Blüte an und pflückt sie mit einem kleinen Ruck. So wird die Blüte nicht beschädigt. Ungefähr zehn Minuten später trafen wir die einheimischen Pflücker. Eine der Pflücker-innen kam direkt auf uns zu und begrüßte uns mit einem Lächeln. Sie forderte unsere Kollegin Gloria aus Spanien direkt auf, mitzu-machen. Etwas verdutzt ließ sich Gloria einen Beutel um die Hüften binden und legte los. Es dauerte nicht lange und wir mischten uns unter die Pflückerinnen und halfen bei der Ernte mit.

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Wenn man bedenkt, dass man vier Tonnen, also fast zwei Millionen Rosenblätter, für ein Kilo Rosenöl braucht… puh… da bekommt man wirklich Respekt vor dieser Arbeit. a_DSC_0106Die Rosenblätter werden in großen Säcken gesammelt. Wir durften an-schließend mit der nächsten Rosen-blätterfuhre in die Fabrik fahren. Und dort haben wir das Geheimnis der Rosenölproduktion erfahren.

Seid ihr neugierig geworden wie es in der Produktion weitergeht?

Dann bleibt dran, nächste Woche folgt der zweite Teil.

Rosige Grüße – euer Tobi und eure Marja